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Bemerkungen & Empfehlungen
Durch das "Aquarette-Wasserbehandlungs-System" wird Ihr Wasser
nicht entkalkt. Die Kalkbestandteile des Wassers werden lediglich in der Schwebe
gehalten. Der Kalk wird dem Wasser nicht chemisch entnommen, sondern
nur in seiner Grundstruktur so verändert, dass er keinen festen Kalkstein
mehr bilden kann.
Wenn das Wasser verdunstet, kann jedoch in
Waschbecken, Spülen, Duschkabinen ect. ein puderförmiger Kalkansatz
zurückbleiben. Es ist daher vorteilhaft und empfehlenswert, direkt dem Baden
oder Duschen die Badewanne oder Duschkabine inkl. der Armaturen mit kaltem
Wasser abzuspritzen oder abzuwischen. Dies verhindert das sogennante "Einbacken"
des Kalkpuders auf warmen Keramikplatten oder heissen Armaturen. Das gleiche
gilt auch für Wasserkessel.
Da die Veränderung
der Kristallstruktur des Kalkes durch unsere Geräte zeitlich begrenzt ist,
kann es an der Aussenseite von Duschköpfen oder an Wasserhähnen zu leichten
Kalkansätzen kommem, die sich jedoch unter Anwendung von "Aquarette.System"
behandeltem Wasser entfernen lassen. Düsen von Duschköpfen oder Strahlreglern
(Siebe) verkalken jedoch nicht mehr.
Bei
Altanlagen werden in der ersten Kalk- und Rostabbauphase Duschköpfe und
Strahlreglern durch gelöste Inkrustationen möglicherweise verstopft. Durch Abschrauben
der Siebe lassen sich diese losen Ablagerungen unter fliessenden Wasser leicht
entfernen. Ebenso müssen bei Altanlagen Boiler nach ca. 8 - 10 Monaten einmalig
geöffnet werden, um die abgelösten Kalkteile zu entfernen.
Nach
Einbau eines "Aquarette-Systems" kann in Spülmaschinen auf das Salz verzichtet werden,
es ist allerdings ein saurer* Klarspüler zu verwenden.
*auf Zitronensäurebasis
Wasser- und Umwelttechnik E. Steingrüber
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